Winning After Sales Forum 2026: Eindrücke aus München

Winning After Sales im Zeitalter der KI
Am 11. Juni hatten wir das Privileg, eine außergewöhnliche Gruppe von Führungskräften zum ersten Winning After Sales Forum in unserem Büro in München zu begrüßen.
Was mich an diesem Tag am meisten beeindruckt hat, war nicht die Technologie. Es war die Offenheit.
Führungskräfte von AGCO, Jungheinrich und Terex teilten offen ihre Erfahrungen, während unsere Partner Genpact und Celonis wertvolle Perspektiven zu Process Intelligence und Transformation einbrachten. Ebenso fühlten wir uns geehrt, die Barkawi Group und Hitachi Ventures begrüßen zu dürfen, die ihre Sicht auf die enormen Chancen im industriellen After Sales darlegten.
Obwohl sie aus unterschiedlichen Branchen und Geschäftsmodellen kamen, schienen alle mit bemerkenswert ähnlichen Fragen zu ringen:
🔶 Wie verbessern wir die Maschinenverfügbarkeit?
🔶 Wie erhöhen wir die Ersatzteileverfügbarkeit, ohne das Working Capital zu erhöhen?
🔶 Wie verwandeln wir fragmentierte Netzwerke in vernetzte Ökosysteme?
🔶 Und wie bereiten wir unsere Organisationen auf eine Ära vor, die zunehmend von KI und Daten angetrieben wird?
Am Ende des Tages wurde eines deutlich:
Wir treten in eine neue Ära des After Sales ein. Eine Ära, angetrieben von Konnektivität, vorangetrieben von KI und ermöglicht durch Daten.
Letztlich aber eine Ära, die von den Führungskräften geprägt wird, die bereit sind, neu zu denken, wie Service, Teile, Händler und Daten zusammenwirken.
Hier sind einige der Erkenntnisse, die mir am meisten in Erinnerung geblieben sind.
Key Takeaways und zentrale Themen
1. After Sales ist zu einem strategischen Wachstumsmotor geworden
Die Diskussionen bestätigten, dass After Sales nicht länger als unterstützende Funktion betrachtet wird. Branchenübergreifend sehen Investoren und OEMs Teile und Service zunehmend als entscheidende Hebel für:
🔶 Wachstum
🔶 Profitabilität
🔶 Kundenbindung
🔶 Realisierung des Lifetime Value
Die installierte Basis bleibt eine der größten ungenutzten Chancen für Industriehersteller.
2. Technologie ist nicht das Ziel, sondern geschäftliche Ergebnisse
Ein wiederkehrendes Thema des Tages war, dass Technologien wie KI, IoT und Konnektivität Mittel zum Zweck sind. Kunden kaufen keine KI. Sie kaufen Verfügbarkeit.
Erfolgreiche Organisationen konzentrieren sich auf Kennzahlen wie:
🔶 Teileverfügbarkeit
🔶 Maschinenverfügbarkeit beim Kunden
🔶 Working Capital
🔶 Service-Profitabilität
🔶 Kundenzufriedenheit
Das Gespräch verlagert sich zunehmend vom Technologie-Hype hin zu messbaren geschäftlichen Ergebnissen.
3. Konnektivität und Transparenz sind Voraussetzungen für Verbesserungen
Ein wichtiges Thema des Tages war die fragmentierte Realität von Händlernetzwerken. OEMs operieren in äußerst heterogenen Umgebungen mit:
🔶 Zahlreichen Dealer-Management-Systemen
🔶 Unterschiedlichen Ländern und Prozessen
🔶 Unabhängigen Händlern und Geschäftseinheiten
Trotz dieser Komplexität zeigte AGCO, dass bedeutsame Fortschritte möglich sind.
Die zentrale Erkenntnis: Erfolg entsteht nicht durch das Warten auf perfekte Bedingungen.
Er entsteht durch das Treffen von Entscheidungen, das gemeinsame Vorankommen und die kontinuierliche Verbesserung als Partner.
4. Transformation wird in Jahren gemessen, nicht in Monaten
Eines der stärksten Themen der Podiumsdiskussion mit AGCO, Terex, Jungheinrich und Genpact drehte sich um die Adoption.
Die Teilnehmer betonten, dass Programme für vernetzte Händler Folgendes erfordern:
🔶 Sponsoring durch die Führungsebene
🔶 Langfristiges Engagement
🔶 Change Management
🔶 Partnerschaft mit Händlern
5. Process Intelligence und Planung gehören zusammen
Die Technologie-Sessions hoben hervor, wie wichtig es ist, Prozesse zu verstehen, bevor man sie optimiert. Celonis zeigte, wie Process Intelligence Transparenz über die operative Ausführung schafft und wo ClearOps in dieses Ökosystem passt.
Die Kombination aus:
🔶 Process Intelligence
🔶 Datenkonnektivität
🔶 Planungsoptimierung
schafft eine starke Grundlage für kontinuierliche Verbesserung.
.jpeg)
6. Händlerplanung und OEM-Planung wachsen zusammen
Historisch betrachtet waren OEM-Planung und Händlerplanung weitgehend voneinander entkoppelt. Eine der spannendsten Entwicklungen, die während der Veranstaltung besprochen wurden, war die Chance, diese Welten zusammenzuführen.
ClearOps hat über Jahre hinweg eines der anspruchsvollsten Planungsprobleme der Branche gelöst: die Ersatzteilplanung für Händler.
Händler stehen vor folgenden Herausforderungen:
🔶 Höhere Kundenerwartungen
🔶 Begrenztes Working Capital
🔶 Stark fragmentierte Umgebungen
Die Erweiterung der ClearOps Planning Suite in den Celonis Marketplace eröffnet nun eine neue Chance: professionelle Ersatzteilplanung für die OEMs selbst. Langfristig schafft dies die Möglichkeit einer echten End-to-End-Planung der Service-Lieferkette, bei der Nachfragesignale der Händler die OEM-Planung anreichern und beide Seiten gemeinsam optimieren.
7. Es gibt keine KI ohne Daten und Kontext
Eine weitere starke Botschaft des Tages war, dass KI keine Abkürzung ist.
KI erfordert:
🔶 Konnektivität
🔶 Vertrauenswürdige Daten
🔶 Kontext
🔶 Prozessverständnis
Ohne diese Grundlagen kann KI keine bedeutsamen Ergebnisse liefern. Deshalb investiert ClearOps weiterhin intensiv in:
🔶 Konnektivität
🔶 Datengrundlagen
🔶 Kontextuelles Verständnis
bevor der Weg zu zunehmend agentischen Fähigkeiten beschritten wird.
8. Agentische Planung ist die nächste Grenze
Mit Blick nach vorn wird KI Planer zunehmend unterstützen, indem sie:
🔶 Nachfragesignale erkennt
🔶 Kontinuierlich prognostiziert
🔶 Bestände optimiert
🔶 Maßnahmen empfiehlt
🔶 Die Ausführung überwacht
Wichtig dabei: Die Rolle des Planers wird sich weiterentwickeln, nicht verschwinden. KI übernimmt die Komplexität.
Der Mensch übernimmt die Abwägungen.
9. Co-Innovation mit Kunden gewinnt zunehmend an Bedeutung
Mehrere Diskussionen verdeutlichten, dass es für viele der nächsten Chancen im After Sales noch keine etablierten Playbooks gibt.
Deshalb wird die enge Zusammenarbeit zwischen Softwareanbietern und OEMs immer wichtiger.
Innovation ist nicht länger etwas, das an Kunden geliefert wird. Sie ist etwas, das gemeinsam mit Kunden entwickelt wird.
10. Die Marktchance bleibt weitgehend ungenutzt
Hitachi Ventures schloss den Tag mit einer Investorenperspektive ab. Ihre Sicht bestärkte, was viele Teilnehmer bereits glauben:
Der industrielle After Sales bleibt eine der größten und am wenigsten digitalisierten Chancen in Manufacturing. Die Kombination aus:
🔶 Große installierte Basen
🔶 Steigenden Kundenerwartungen
🔶 KI
🔶 Konnektivität
🔶 Process intelligence
schafft eine einzigartige Gelegenheit, die Funktionsweise von Service-Lieferketten neu zu definieren.
Abschließende Gedanken
Trotz all der Begeisterung rund um KI und neue Technologie war der stärkste Eindruck, den ich von diesem Tag mitgenommen habe, dass Erfolg letztlich von Führung abhängt. Die Zukunft des After Sales wird nicht allein durch Technologie bestimmt, sondern durch die Führungskräfte, die bereit sind, neu zu denken, wie Service, Teile, Händler und Daten zusammenwirken.
Glücklicherweise waren viele dieser Führungskräfte in München mit uns im Raum. An unsere Kunden, Partner und Investoren: Danke für Ihre Zeit, Ihre Offenheit und Ihr Vertrauen, mit dem Sie dieses Forum zu einem Erfolg gemacht haben. Wir freuen uns bereits darauf, diese Gespräche fortzusetzen.
William Barkawi, Gründer & CEO von ClearOps
Wir möchten, dass Sie Erfolg haben!
Maximieren Sie Ihren Erfolg in einem dezentralen Händlernetzwerk mit unserem umfassenden Leitfaden.

Buche deine kostenlose Demo!
Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf — sehen Sie schon morgen Ihren Aftersales-Erfolg.
ClearOps is an aftersales platform that enables collaboration between manufacturers, dealers and end customers.
We are already trusted by the world's leading manufacturers and over 8000 associated dealers.

.jpg)
